- Es geht weiter, wenn ich weiter gehe! -

Die WegGemeinschaft Bernhardushaus ist ein Dienstbereich der Nehemia Initiative Karlsruhe und wird von einem Mitarbeiterteam der Nehemia Initiative geleitet.
Da es uns um eine ganzheitliche Heilung der Menschen geht, gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Gesundheit-Therapie-Heilung im Josefshaus.

Im Bernhardushaus besteht die Möglichkeit, für kürzere oder längere Zeit zu einer christlichen WegGemeinschaft zu gehören. Sie bietet eine Chance für Menschen, die sich entschieden haben, ihr Leben neu auszurichten und dabei offen sind für Gottes heilendes Handeln. Sie ist ein Ort der Ermutigung und Hilfe auf dem Weg in ein neues Leben.

Wir können in die WegGemeinschaft keine Rundum-Betreuung bieten, aber feste Tagesstrukturen (mit Mahlzeiten, Gebetszeiten, Arbeits- und Freizeit ) in einer familienähnlichen Gemeinschaft, seelsorgliche, therapeutische und ärztliche Betreuung, Hilfe bei der Regelung sozialer und finanzieller Angelegenheiten u.ä.

Die wichtigste Grundvoraussetzung für jeden ist aber die klare Bereitschaft, die Verantwortung für das eigene Leben anzunehmen.



Zu uns können Menschen kommen,

  • die in einer Phase der Neuorientierung ihres Lebens sind und dabei Unterstützung brauchen,
  • die dazu den Mut haben, sich der Wahrheit ihrer bisherigen Lebensgeschichte zu stellen,
  • die eine Bereitschaft zur Veränderung ihres bisherigen Lebensstils mitbringe
  • und die Anforderungen und Regeln unserer Haus- und Lebensgemeinschaft akezptieren.

Voraussetzungen:

Heilung und Wiederherstellung beginnt in der Regel im inneren des Menschen. Besonders dann, wenn destruktive Gewohnheiten tief verwurzelt sind. Die Bereitschaft an der inneren Haltung zu arbeiten ist für das Erreichen des Zieles unerlässlich.

Insbesondere gehören folgende Aspekte dazu:

  • Mut, sich der Wahrheit des bisherigen Lebens zu stellen
  • Bereitschaft zur Veränderung des bisherigen Lebenstiles
  • Bereitschaft, sich den Regeln und Anforderungen des Hause zu stellen und innerhalb oder außerhalb des Hauss zu arbeiten.




Was ehemalige Mitbewohner über das Bernhardushaus sagen:

„…aber trotzdem war es immer wieder aufbauend, gemeinsam zu beten und zu spüren, dass noch andere Menschen da sind, die unser Leid und die Nöte mit uns teilen…“

„...mir ist im Bernhardushaus auch durch viele Gespräche klar geworden, dass das Leben auch in Krisenzeiten immer noch einen Sinn hat…“

„es gibt nie ein zu spät..“

„Gott möchte wiederherstellen und hat Mittel und Wege….“

„Am Anfang war ich sehr zurückhaltend, weil ich noch keinen kannte. Trotzdem fühlte ich mich gleich wohl und sicher. Es gab hier auch Vorschriften, die mir schwer fielen, aber die müssen sein. Insgesamt aber ist es ein familiäres Leben…“

„Wichtig war und ist mir, noch Menschen zu finden, bei denen ich mich öffnen kann. Es ist schön zu wissen, dass es Leute gibt, die sich Sorgen um mich machen. Und ich will mich in Geduld üben, mit mir weiter zu kommen.“

„In der Gemeinschaft macht alles einfach mehr Spaß, da wirst du auch ´mal mitgezogen, wenn du mal keine Lust hast. Es steckt an, mitzumachen, das hab ich schon öfter im Bernhardushaus erlebt“

„ Es war für mich durch die liebevolle Art der Leiterschaft und der Gemeinschaft sehr leicht, mich hier einzugewöhnen, obwohl ich ein komplett anderes Leben gewohnt war. Das Gefühl , angenommen zu sein, wie man ist, war für mich sehr heilsam. Dazu zugehören und zu wissen, dass man eine große Familie ist, tat mir gut. Gemeinschaft bedeutet für mich immer Herausforderung, die wichtig ist, um Schritte vorwärts zu gehen.“

„Gerade auch in meinem Herzen hat sich viel verändert: da, wo Schmerz war, ist Friede und Freude eingekehrt. Wo Chaos herrschte, kam Struktur.“

„Dinge aus der Vergangenheit, die nie bearbeitet worden sind, kamen hoch: Vergebung wurde wichtig und auch Selbstannahme.“


 

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